WAS HILFT GEGEN SCHWEIßFÜSSE? DIE BESTEN TIPPS UND TRICKS

Was hilft gegen Schweissfüsse? Die besten Tipps und Tricks auch abgesehen vom unangenehmen Geruch sind Schweissfüsse lästig. Ob Hausmittel oder Fussdeo - gegen das Schwitzen an den Füssen lässt sich einiges tun. Wir haben die besten Tipps.

Eine unangenehme Situation: Man ist abends bei Freunden eingeladen und wird gebeten, die Schuhe an der Tür auszuziehen. Wer unter Fussschweiss leidet, würde jetzt vermutlich am liebsten auf dem Absatz kehrtmachen. Damit es gar nicht erst so weit kommt, sollte man dieses Problem rechtzeitig in Angriff nehmen. Denn gegen Schweissfüsse kann man etwas unternehmen.

WOHER KOMMT DER UNANGENEHME GERUCH?

Jeder weiss, dass Schwitzen eine lebenswichtige Funktion hat, weil die verdunstende Feuchtigkeit an der Hautoberfläche den Körper kühlt und nicht überhitzen lässt. Schweiss selbst riecht nicht, denn er besteht überwiegend aus Wasser. Erst wenn Bakterien ins Spiel kommen, entsteht der typische „Käsegeruch“. Schuld daran ist die Bakterienart Brevibacterium epidermis. Sie verursacht den Gestank, indem sie Triglyzeride in unangenehm riechende Fettsäuren umwandelt. Mit diesen sieben Tipps gehören Schweissfüsse jedoch bald der Vergangenheit an.

BARFUSS LAUFEN – DIE NATÜRLICHSTE BELÜFTUNG

Im Sommer sollte man möglichst oft barfuss laufen und offene Schuhe tragen. So wird das Risiko von Schweissfüssen minimiert und übermässiges Schwitzen verhindert. Durch die Luftzirkulation kann der Schweiss rasch verdunsten. Auch innerhalb der Wohnung ist Barfusslaufen ein guter Tipp gegen Schweissfüsse.

ATMUNGSAKTIVES MATERIAL WIE LEDER BEVORZUGEN

In der kalten Jahreszeit ist dann allerdings Schluss mit Flip-Flops und Sandalen und geschlossene Schuhe sind gefragt. Wer dem Schweissfuss vorbeugen möchte, greift zu atmungsaktiven Lederschuhen und verzichtet besser auf Schuhe aus Kunststoffen. Denn diese können den Schweiss nicht aufnehmen und der Fuss nässt innerhalb kürzester Zeit im Schuh. Wer Sport treibt, sollte bei der Schuhwahl auf ein netzartiges Obermaterial achten, das die Luftzirkulation fördert

NICHT TÄGLICH DIESELBEN SCHUHE ANZIEHEN

Es empfiehlt sich, täglich die Schuhe zu wechseln. Tag für Tag dieselben Schuhe zu tragen, ist keine gute Idee. Auch wenn es das liebste Paar ist: Die Schuhe müssen Zeit haben, um gründlich zu trocknen und auszulüften. 24 Stunden sollte man ihnen mindestens geben, zwei Tage sind perfekt.

EINLEGESOHLEN VERWENDEN

Effektiv im Kampf gegen unangenehm riechende Füsse sind schweissaufsaugende Einlagen. Hier gibt es zwei Möglichkeiten: dünne Sohlen aus Leder oder solche aus Zedernholz. Wofür man sich entscheidet, ist letztlich eine Frage der persönlichen Vorliebe. Sobald die Sohlen nicht mehr ganz frisch riechen, werden sie einfach ausgetauscht. Zusätzlich sollte man seine Schuhe einmal wöchentlich desinfizieren, um Bakterien in Schach zu halten.

FINGER WEG VON SYNTHETISCHEN SOCKEN

Grundsätzlich ist es empfehlenswert, in geschlossenen Schuhen Strümpfe zu tragen. Auch hier gilt: Es sollten keinesfalls Socken verwendet werden, die Kunststoffe enthalten, da sie den Schweiss nicht aufsaugen können. Stattdessen ist es ratsam, zu dünnen, atmungsaktiven Baumwollstrümpfen zu greifen. Diese absorbieren den Schweiss. Sie sollten bei 60 Grad waschbar sein, da bei diesen Temperaturen die Bakterien zuverlässig abgetötet werden.

NACH DEM DUSCHEN SORGFÄLTIG ABTROCKNEN

Auch wenn ein Mangel an Hygiene nur in den seltensten Fällen die Ursache für Schweissfüsse ist, spielt die richtige Pflege trotzdem eine grosse Rolle. Denn die Geruchsbildung lässt sich mit den richtigen Mitteln vermindern.

Morgens nach dem Duschen ist es wichtig, die Füsse gründlich abzutrocknen. Vor allem zwischen den Zehen sollte man penibel darauf achten, dass keine Nässe zurückbleibt. Denn in feuchtem Milieu fühlen sich Bakterien besonders wohl. Um auf Nummer sicher zu gehen, kann man die Zehenzwischenräume sorgfältig mit dem Föhn trocknen.