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Schweißausbruch: drei wesentliche Ursachen neutralisieren

Zwar ist die Schweißproduktion für den menschlichen Organismus überlebenswichtig; andererseits wirken Schweißflecken oft wie ein Signal von Schwäche, denn wer viel schwitzt wirkt schnell ungepflegt und offenbart scheinbare Defizite in der Körperhygiene. Doch gibt es einfache Mittel und Wege, um zumindest drei wesentliche Ursachen von starkem Schwitzen in den Griff zu bekommen: Übergewicht, Ernährung und Unsicherheit.

Krankhaftes Schwitzen: Hyperhidrose

Wer ständig stark schwitzt, leidet möglicherweise unter Hyperhidrose. Sollte innerhalb eines definierten Zeitraums und unter vorgegebener Raumtemperatur eine bestimmte produzierte Schweißmenge unter den Achseln überschritten werden, könnte Hyperhidrose als Krankheitsbild in Betracht kommen. Die Ursachen sind jedoch vielfältig und die korrespondierende Therapie muss der Arzt fallbezogen entwickeln. Mit bestimmten Maßnahmen (ohne Medikamente oder gar operativen Eingriff) kann der gesunde Mensch übermäßiges Schwitzen dennoch leicht eindämmen.

 

Gewicht reduzieren

Eine der Hauptursachen für übermäßiges Schwitzen bei gesunden Menschen ist das eigene Körpergewicht. Wer zur Fettleibigkeit tendiert, wird in der Regel ungleich mehr schwitzen. Ein Körper, der signifikant mehr Körperfett zu bewegen hat, leistet rein physikalisch wesentlich mehr. Die gleiche körperliche Anstrengung, etwa beim Treppensteigen, resultiert bei Übergewicht in höherer Belastung und entsprechender Schweißproduktion, die zur Kühlung des Organismus überlebenswichtig ist. Viele Situationen im Alltag stellen eine körperliche Herausforderung dar. Wer mehr Kilos auf die Waage bringt, wird in der Regel mehr schwitzen. Übergewicht lässt sich durch entsprechende Diäten in den Griff bekommen, vor allem aber hilft körperliche Bewegung, besonders in Form von Sport. Grundsätzlich ist es sehr hilfreich, die vielen Gelegenheiten im Alltag für Bewegung zu nutzen: Treppensteigen, zu Fuß einkaufen gehen oder am Stehpult arbeiten sind gute Ansätze, Bequemlichkeit durch Bewegung abzulösen.

 

Ernährung umstellen

Schwitzen hat einerseits mit Bewegung zu tun, aber auch die Ernährung kann entscheidend sein. Verschiedene Speisen und Getränke fördern übermäßiges Schwitzen, vor allem zu bestimmten Jahreszeiten. Für gewöhnlich pflegt jeder Mensch seine Vorlieben, was die eigene Ernährung betrifft. Pauschal lassen sich natürlich entsprechende Vorgaben machen. Besser ist es jedoch, wenn man für sich eine persönliche Ernährungsübersicht erstellt und wie man individuell darauf reagiert. Wer gerne scharf isst, dabei auch mal bis an die Schmerzgrenze geht und viel schwitzt, hat einen ersten Anhaltspunkt für sinnvolle Änderungen. Auch die Kaffeetasse am Morgen fördert möglicherweise vermehrtes Schwitzen – auf das morgendliche Heißgetränk folgen in der Regel viele weitere Tassen mit Koffein, die einer Schweißreduzierung nicht förderlich sind. Zumindest ist es ein guter Weg, die eigene Reaktion auf bestimmte Routinen zu beobachten und einzuschätzen. Wie reagiert der Körper alternativ auf ein Glas Milch zum Frühstück? Möglicherweise setzt ein opulentes Morgenmahl mit viel Butter und Wurst das falsche Signal für den Körper?

 

Selbstvertrauen aufbauen

Wer sich unsicher fühlt, wirkt auch unsicher. Übermäßiges Schwitzen tritt oft dann auf, wenn man sich im eigenen Körper nicht wohlfühlt und sich der Öffentlichkeit präsentieren muss. Schwitzen kann dabei ein Teufelskreis sein: Flecken durch Achselnässe sind beispielsweise ein Verstärker – sie setzen einen schwitzenden Menschen unter Druck, da jeder diese Flecken sehen und entsprechend interpretieren wird. Diese Erkenntnis und Antizipation führt zwangsweise zu noch mehr Schweißbildung, mit entsprechenden Konsequenzen. Dieses Problem lässt sich durch geschickt gewählte Kleidung lösen: Schwarz hilft beispielsweise dabei, Schweißflecken zu verstecken. Viel effizienter ist es allerdings, sich im eigenen Körper wirklich wohl zu fühlen. Meditation und Entspannungsübungen sind hierbei vielversprechende Optionen.

 

 

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