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Schweißflecken

Schweißflecken sind unangenehm, weil sie für jeden gut sichtbar und ein untrügliches Zeichen übermäßigen Schwitzens sind. Doch Schweißflecken lassen sich deutlich verringern, wenn man die richtige Strategie wählt.

Faktoren kombinieren

Wie so oft ist es die Kombination mehrerer Faktoren, die eine Veränderung bewirken kann: Passende Kleidung, eine sinnvolle Ernährungsumstellung, dazu angemessene sportliche Betätigung und auch bewusste Körperhygiene sollten dabei helfen, übermäßiges Schwitzen in den Griff zu bekommen und das Entstehen störender Schweißflecken einzudämmen.

 

Signalwirkung bedenken

Vorab sollte klar sein, dass Schwitzen eigentlich eine gesunde und überlebenswichtige Körperfunktion ist. Durch Schweißbildung reguliert der menschliche Körper seine Temperatur. Indem Schweiß verdunstet, wird die Oberfläche der Haut abgekühlt. Aber: Beim Schwitzen entstehen oft auch Schweißflecken mit gut sichtbaren Salzrändern. Außerdem begünstigt Schweiß in Problemzonen wie den Achselhöhlen das Entstehen unangenehmer Körpergerüche. Die Umwelt deutet Schweißflecken negativ, sie sind Indikatoren erhöhter Nervosität oder schlechter Körperhygiene. Deshalb ist es in der alltäglichen Interaktion wichtig, übermäßiges Schwitzen zu vermeiden und unangenehme Schweißflecken gar nicht erst entstehen zu lassen.

 

Kleidung entsprechend wählen

Die passende Kleidung in Verbindung mit einer klugen Farbwahl ist ein wichtiger Schritt: Wer viel schwitzt, sollte entsprechende Kleidung tragen, sodass Schweißflecken nicht sofort für jeden sichtbar sind. Enganliegende Shirts und Hemden nehmen beispielsweise den Achselschweiß sofort und umfänglich auf. Dadurch wird übermäßiges Schwitzen gleich sichtbar. Kaum sichtbar hingegen sind Schweißflecken in den Problemzonen, wenn man weite Hemden in Kombination mit enganliegenden Unterhemden wählt. Sollte man engere Schnitte bevorzugen, empfiehlt sich eindeutig die Farbe Schwarz, denn Schweißflecken auf dunklen Stoffen wirken unscheinbar. Im Gegenzug dazu sind hellere Farben nicht zu empfehlen, da sie übermäßiges Schwitzen sofort preisgeben.

 

Ernährung umstellen

Was man isst und trinkt, ist für das individuelle Schwitzverhalten entscheidend. Sobald die Körpertemperatur steigt, fängt der Körper an zu schwitzen. Insofern sollte man entsprechende Speisen und Getränke wählen, die den Organismus nicht zu sehr anregen. Hilfreich ist es, die Wirkung persönlicher Ernährungsgewohnheiten zu beobachten und zu verstehen: Was passiert mit dem Körper nach ausgiebigem Kaffeekonsum? Wie reagiert man auf scharfe Speisen? Wie wirkt es sich aus, weniger Kohlenhydrate zu konsumieren oder auszugleichen, indem man zum Nudelgericht eine große Schüssel Salat isst? Allgemein wird empfohlen, leicht verdauliche Kohlenhydrate (Zucker und Weißmehlprodukte) drastisch zu reduzieren und durch Gemüse und Vollkornprodukte zu ersetzen, um eine anhaltende Sättigung zu erreichen. Weniger auf einmal zu essen kann ebenfalls dabei helfen, übermäßiges Schwitzen zu vermeiden.

 

Sport treiben

Wer sich in seinem Körper wohlfühlt, wird weniger schwitzen. Und: Ein gut trainierter Körper schwitzt anders. Bestimmte Bewegungsabläufe werden nicht mehr als anstrengend empfunden, der Körper schwitzt bei Belastung nicht mehr übermäßig. Auch in hektischen Situationen im beruflichen oder privaten Alltag stellt sich beim Sportler eine gewisse Gelassenheit im Umgang mit Stressoren ein. Ärzte empfehlen rund 30 Minuten körperliche Aktivität am Tag. Besonders empfehlenswert sind Sportarten, die den Kreislauf stärken, also Radfahren, Laufen und Schwimmen. Sporttreiben hilft dabei, einen gesunden Ausgleich zu finden, der sich auch in einem veränderten Schwitzverhalten niederschlägt. Nach dem morgendlichen Waldlauf zum Beispiel fühlt man sich einfach gut. Diese Entspannung hilft dabei, weniger zu schwitzen. Nicht zu unterschätzen ist der meditative Effekt, den Sport zudem bieten kann.

 

Körper pflegen

Sorgfältige Körperhygiene ist die Basis der täglichen Auseinandersetzung mit übermäßigem Schwitzen und störenden Schweißflecken. Gemeinsam mit einer bewussten Ernährung und sportlicher Betätigung bildet Körperhygiene gewissermaßen den dritten Eckpfeiler einer erfolgreichen Strategie gegen Schweißflecken. Es geht schließlich um den bewussten Umgang mit dem eigenen Körper. Die Dusche nach dem Waldlauf ist der Beginn. Dadurch wäscht man sich den Schweiß aus den Problemzonen. Eine Rasur derselben ist übrigens empfohlen, da sich Schweiß an Körperbehaarung leichter festsetzt und zersetzt, was die Bildung störender Körpergerüche fördert. Der Einsatz eines Anti-Transpirants oder Deodorants von HIDROFUGAL schränkt die übermäßige Schweiß- und Geruchsbildung zusätzlich stark ein. Zudem gibt es spezielle Sprays mit hohem Wirkstoffanteil, der die Problemzonen beim Sprühen abdeckt, sodass die Schweißbildung noch stärker eingeschränkt ist. Als letzte Alternative ist es möglich, die Schweißdrüsen unter den Achseln operativ entfernen zu lassen, sofern ein krankhaftes Schwitzen (Hyperhidrose) vorliegt.

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