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Schweißgeruch trotz Deo – auf das richtige Timing kommt es an

Schwitzen ist gesund und für den Körper lebensnotwendig. Gegen unangenehmen Körpergeruch gibt es entsprechende Deodorants und Antitranspirantien. Doch was, wenn sie nicht helfen?

Wer morgens nach der Dusche ein Antitranspirant aufträgt, beispielsweise den Dusch-Frische Stick von HIDROFUGAL, kann sich auf dieses Produkt verlassen. Das Antitranspirant ​aus der „Dusch-Frische“-Serie ist für Frauen und Männer gleichermaßen geeignet und schützt rund um die Uhr vor unangenehmen Körpergeruch und Schweißbildung. Doch was ist, wenn man trotz Deo weiterhin schwitzt, unangenehme Ausdünstungen den Alltag erschweren und für Unsicherheit sorgen? Dieses Phänomen ist gar nicht so ungewöhnlich, aber bisher noch nicht so stark in den Fokus gerückt worden. 

Forschungsarbeiten brachten es an den Tag

Grundsätzlich gibt es drei wesentliche Gründe, warum wir schwitzen: hohe Temperaturen, körperliche Aktivität und Emotionen. Mit einer Dusche ist das Thema in der Regel rasch erledigt. Schwitzt man jedoch nach Dusche und Deo weiter, steht die große Frage nach dem Warum im Raum. Doch es gibt dafür eine ganz simple Erklärung: Das Deo wird zu einem falschen Zeitpunkt angewendet. Das haben Wissenschaftler der Internationalen Gesellschaft für Hyperhidrose (IHHS) herausgefunden, einem Netzwerk aus Forschern aus aller Welt mit Sitz in den USA. Im Rahmen ihrer Forschung ist Professor Dee Anna Glaser, eine der Gründerinnen von IHHS, darauf gestoßen, dass trotz Deo Schweißgeruch auftreten kann. Ihr Fazit: Es kommt auf das richtige Timing an. 

 

Warum Deo und Antitranspirant unterschiedlich wirken

Um das zu verstehen, sollte man sich zunächst die Unterschiede zwischen Deodorant und Antitranspirant anschauen. Die Hauptaufgabe eines Deos ist das Überdecken unangenehmer Gerüche. Dafür sind die enthaltenen Parfüms oder Duftöle zuständig. Zusammen überlagern sie den Schweißgeruch während antimikrobiellen Wirkstoffe die Bakterien, die den unangenehmen Geruch durch einen Zersetzungsprozess auslösen, reduzieren. So hindert das Antitranspirant die Bakterien daran, eine Geruchsveränderung im Schweiß herbeizuführen. Die Schweißproduktion an sich kann ein Deo allerdings nicht blockieren. 

 

Schweißhemmende Aluminiumsalze

Diese Arbeit übernimmt das Antitranspirant, das den Schweiß daran hindert, an die Hautoberfläche zu gelangen. Das ist den Aluminiumsalzen zu verdanken, die entweder aus den Inhaltsstoffen Aluminiumchlorhydrat oder Aluminiumchlorid bestehen. Sie hemmen die Schweißdrüsen in der Achselhöhle auf zwei Arten. Zum einen sorgen die Aluminiumsalze für eine Verengung der Schweißkanäle, sodass weniger Schweiß an die Oberfläche gelangt. Zum anderen legt sich eine Proteinschicht über die Kanäle, die so zeitweise verschlossen werden. Auf diese Weise erhalten die Bakterien deutlich weniger Nährstoffe, die sie für den Zersetzungsprozess benötigen würden. 

 

Der Trick am Abend

Üblicherweise benutzt man nach dem Duschen entweder ein Deo oder ein Antitranspirant. Doch genau das hat sich als falsch erwiesen. Wer trotz Deo schwitzt, sollte vor dem Schlafengehen ein Antitranspirant benutzen. Die Wirkstoffe können über Nacht einwirken und sich effektiv entfalten. Die Schweißproduktion wird damit quasi über Nacht gedrosselt. Nicht einmal die Dusche am nächsten Morgen kann die Wirkung des Antitranspirants beeinträchtigen. Wer mag, kann danach zusätzlich noch ein Deo auftragen, was manche aufgrund der angenehmen Parfumzusätze besonders zu schätzen wissen. 

 

Übermäßiges Schwitzen durch falsche Programmierung

Für all diejenigen, die zu übermäßigem Schwitzen neigen, ist ein Antitranspirant sicherlich das Mittel der Wahl. Bei den Betroffenen ist die Schwelle, bei der die Schweißproduktion einsetzt, niedriger als bei anderen. Sie geraten also sehr schnell, aber auch sehr heftig ins Schwitzen. Schuld daran sind weder mehr noch größere Schweißdrüsen, sondern eine falsche Programmierung im Körper, die eine Überfunktion des vegetativen Nervensystems zur Folge hat. Diese Störung ist entweder angeboren oder erblich bedingt, ihre Ursache liegt aber noch im Dunkeln. Vermutet wird ein Problem im Hormonhaushalt, da bei vielen das übermäßige Schwitzen während der Pubertät beginnt. Also zu einer Zeit, in der das Hormongeschehen im Umbruch ist. Die Aluminiumsalze in den Antitranspirantien können hier wertvolle Hilfe leisten, da sie für eine nachhaltige Reduktion der Schweißproduktion sorgen.

 

Egal ob Deo oder Antitranspirant: Es ist generell wichtig, dass die Anwendung auf sauberer und trockener Haut erfolgt. Ist die Schweißbildung bereits eingetreten, hilft das nachträgliche Auftragen eines Antitranspirants nicht mehr. Nach dem Auftragen sollte man das Antitranspirant gut einziehen lassen, so lassen sich unschöne Flecken auf der Kleidung vermeiden. 

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