DEODORANT VS. ANTI-TRANSPIRANT: SO VERSCHIEDEN SIND WIRKUNG UND ANWENDUNG

Im allgemeinen Sprachgebrauch werden Deodorant und Anti-Transpirant oft als Synonyme verwendet. Tatsächlich gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Produkten. Und auch bei der Anwendung gilt es Einiges zu beachten.

Schweißflecken, Achselnässe oder unangenehmer Geruch – egal, in welcher Form sich Schweiß bemerkbar macht: er nervt. Sowohl Deodorants als auch Anti-Transpirantien versprechen Abhilfe. Doch was ist eigentlich der Unterschied und welches Produkt passt zu wem?

Die kurze Antwort: Deodorants reduzieren den Geruch, Anti-Transpirantien verringern den Schweiß. Damit haben beide Produkte eine ganz unterschiedliche Funktion und Wirkungsweise.

SO FUNKTIONIEREN DEODORANTS

Deodorants helfen also gegen Schweißgeruch – nicht nur wegen des oft zugesetzten Parfüms, sondern vor allem wegen antimikrobieller Wirkstoffe, die das Wachstum von Bakterien hemmen. Denn frischer Schweiß riecht nicht – erst seine Zersetzung durch Bakterien erzeugt den unangenehmen Geruch. Gegen nasse Achseln ist ein Deodorant allerdings machtlos.

SO FUNKTIONIERT EIN ANTI-TRANSPIRANT

Bei Achselnässe und Schweißflecken hilft ein Anti-Transpirant. Das setzt nämlich schon früher an und reduziert effizient die Schweißproduktion. Der Grund dafür sind die darin enthaltenen Aluminiumsalze. Diese verengen die Öffnung der Schweißdrüsen für eine gewisse Zeit. Dadurch gelangt weniger Schweiß an die Hautoberfläche, die unangenehme Achselnässe wird reduziert und damit eben auch der Geruch. Praktischer Nebeneffekt der Aluminiumsalze: Sie wirken zusätzlich antimikrobiell.

SO GUT WIRKEN ANTI-TRANSPIRANTE

Aluminiumsalze sind ein wahrer Kraftprotz. In dem Bereich, in dem sie aufgetragen werden,  können sie die Schweißmenge um bis zu 90 Prozent reduzieren. Wenn die Anwendung auf den Achselbereich und ggf. die Füße beschränkt bleibt, hat das auch keinen Nachteil für die natürliche Temperaturregulation der restlichen Körperoberfläche. Damit sind sie der perfekte tägliche Begleiter für Menschen, die stark schwitzen.

Für alle, die zu übermäßigem Schwitzen neigen, ist ein Anti-Transpirant die beste Wahl. Warum wir überhaupt ins Schwitzen kommen, erklären wir hier.

SO WERDEN ANTI-TRANSPIRANTE RICHTIG ANGEWENDET

Damit Anti-Transpirate ihre volle Wirkung entfalten können, sollte man sie auf die frisch gereinigte Haut auftragen und trocknen bzw. einziehen lassen, ehe man sich anzieht. So können auch Flecken auf Kleidungsstücken vermieden werden. Noch effektiver ist es, das Anti-Transpirant vor dem Schlafen gehen zu nutzen. So ziehen die Wirkstoffe über Nacht ein und schützen bereits beim Aufstehen vor Schweißbildung. Aber Achtung: Frisch nach der Rasur sollte man auf das Auftragen eines Anti-Transpirants verzichten.

Wenn die Haut grundsätzlich gereizt und besonders empfindlich ist, empfiehlt sich die Verwendung von Hidrofugal SENSETIV. Die milde Pflegeformel mit Panthenol und dezentem Duft ist besonders sanft zur Haut, aber stark gegen Schweiß.